Unsere Vintage-Hochzeit: Ein lang ersehnter Traum geht in Erfüllung

Liebe Blogleser und Blogleserinnen,

ich weiß, einige warten schon sehnlichst auf meinen Blogbeitrag über unsere kirchliche Trauung  und unsere Feier in der hübschen Scheune. Diesmal fiel es mir aber sehr schwer darüber zu schreiben und ich habe noch auf die Fotos noch gewartet. Ich habe das Gefühl für diesen unglaublichen und emotionalen Tag niemals die richtigen Worte finden zu können. Irgendwie war er auch viel zu schnell vorbei und ich habe das Gefühl, die ganzen Ereignisse und wundervollen Momente nicht in richtiger Reihenfolge einsortieren zu können. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich den ganzen Tag so nervös und durcheinander war. Ein anderer Grund mag dafür sein, dass eine lange Freundschaft leider zu Ende ging und ich nicht den Kopf dafür hatte, den Beitrag zu schreiben. Nun habe ich mich dazu entschieden, einen groben Überblick über diesen unglaublichen Tag zu geben und die vielen kleinen persönlichen Erinnerungen weiterhin im Herzen zu tragen. An dieser Stelle möchte ich mich schonmal für meine ganzen Rechtschreibfehler EnTscHuLdIgEn 😀

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Das Brautpaar ❤ (photo made by Ernst Weerts)

 

Schmücken am Freitag

Nachdem wir am Freitag zum Schmücken zur Scheune, mit ungelogen drei Autos voller Hochzeitsdekoration, gefahren sind und gute sieben Stunden dank meiner Dekorationsliebe geschmückt haben, ging es für mich wirklich früh und unausgeschlafen am Samstagmorgen los. Für diejenigen, die es noch nicht gehört haben: Wir hatten am Freitag noch das etwas weniger erfreuliche Vergnügen mit einer kleinen Schwalbe, die sich einen Spaß daraus gemacht hat, uns in der Eventscheune zu ärgern. Alles war bereits vom Catering eingedeckt und ein panischer Vogel, der über Nacht alles schmutzig macht, das muss wirklich nicht sein. Trotz des Scheuchens und Wedelns mit sämtlichen Gerätschaften und Stöckern beschloss sich die Schwalbe erst dann herauszufliegen, als wir sie schon fast wieder vergessen hatten. Danke an meine Freunde, meine Schwiegermutter und meinem Bruder, die uns beim Schmücken so fleißig geholfen haben.

 

Unausgeschlafen Fertigmachen

6.00 Uhr in der Früh bin ich am Samstag aufgestanden, um mich mit der Straßenbahn, dem Zug und dem ungemütlichen Bus auf dem Weg nach Oldenburg zu machen. Ich war froh darüber, einen Frisör gefunden zu haben, der meinen Stil versteht und die Frisur auch umsetzen kann. Die liebe Kimberly von Knaus Hair Design hat sich viel Mühe mit meiner Brautfrisur gegeben und ich war mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Ein tolles Team, eine angenehme Atmosphäre und eine ehrliche Beratung. Meine Frisur war tippitoppi und sie hat den ganzen Tag bis spät in die Nacht gehalten. Passend zum Vintage Thema hatte ich ein handmade Stirnband mit Strass und gelockten Federn bestellt. Das hatte mir Kimberly am Schluss in die Frisur eingeflochten. Passend zum Stirnschmuck habe ich mir bei Amor lange Ohrringe und ein dezentes Armband mit etwas Strass gekauft. Meine Mama und Schwester Tanja haben mich um ca. 10.30 Uhr vom Frisör abgeholt.  Meine Schwester hatte ich mit ihrem neuen frechen Bob und Ponny fast nicht erkannt. Dann haben wir direkt die ganzen Blumensträuße, Autoblumen und Ansteckblumen vom Floristen (Blatt und Blüte) in Rastede abgeholt. Der Brautstrauß war wiklich sehr schön und die Floristin hat alle meine Wünsche brücksichtigt, nur hätte ich ihn nach unten hin gerne noch etwas wilder gehabt. Besonders hübsch fand ich die kleinen Strassteinchen, die in die Blätter eingearbeitet wurden sowie die Eukalyptusblätter. Übrigens hat eine der Blüten tatsächlich wortwörtlich Wurzel geschlagen und wurde von mir nach der Hochzeit in einem Topf eingepflanzt.

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Mein Brautstrauß von Blatt und Blüte (photo made by Ernst Weerts)

Im Residenz Hotel Zum Zollhaus in Rastede hat meine Schwester mich in ihrer Junior Suite dann fertig gemacht. Die ganzen Blumensträuße mussten wir erstmal in dem Waschbecken und Dusche lagern, damit die Blumen nicht gleich ihre Köpfe hängen lassen.

Tanja und ich hatten vorher bereits vorher schon fleißig verschiedenes Probe-Make-Up ausprobiert und am Ende noch bei Douglas etwas dazu gekauft. Schließlich durfte nichts fehlen =) Ich bin wirklich froh, dass Tanja mich geschminkt hat, denn sie kennt mich am besten und ist im Schminken einfach die Beste. Ich war selber überrascht, als ich die Brautfrisur und das Make-Up zusammen im Spiegel betrachten konnte. Ein tolles harmonisches Konzept! Augenbrauen zogen eine schöne Linie, meine Augenlider schimmerten leicht bräunlich und waren gut verblendet, ein schmaler Lidstrich und Echthaarwimpern sorgten in Kombination mit dem rosé Lipliner und dem Glamglow-Lippenbalm für etwas Glamour und der Blush sowie Bronzepuder ließen mich frisch und wach erscheinen (das ich nun aber wirklich nicht war). Als ich dann auch noch mein Brautkleid angezogen habe, den Brautschleier angesteckt bekommen habe, war das Gesamtkonzept fast perfekt. Irgendwie fehlte aber noch etwas … das Sahnehäubchen. Meine Schwester überraschte mich mit einem wunderschönen Collier aus Strass, das einfach toll zu dem Stirnband und dem Kleid passte. Fertig vor dem Spiegel zu stehen und meine Familie um mich herum zu haben, das war für mich ein sehr emotionaler und schöner Moment. Die Zeit verging wie im Flug und schließlich war es soweit. Mein Bruder Andreas holte mich ab, um mit mir zusammen zur Kirche zu fahren.

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Ich als fertige Braut (photo made by Ernst Weerts)

Die kirchliche Trauung

Dann kam der Moment, der viel zu schnell verging, vielleicht auch, weil wir viel zu schnell zum Traualtar geschreitet sind. Dieser Augenblick, bei dem alle Freunde, Verwandte, Familien und Arbeitskollegen dort in Reihen stehen, dich anschauen und dein Prinz vor dem Altar auf dich mit Lächeln wartet, das ist schon ein ziemlich bewegender Moment. Dort stand er, mein Ein-und-Alles, mein Bräutigam, mein Muki im schicken eisblauen Anzug und sah mich mit einem solch vorfreudigen, liebevollen Blick an, dass ich meine Tränen kaum zurückhalten konnte. Und ich mag es wirklich nicht, wenn meine Lippen anfangen zu bibbern, aber als ich dann auch noch das Verlobungslied hörte, konnte ich es nicht mehr so geschickt verstecken. Die Küsterin drückte mir leicht auf die Schulter und zusammen mit meinem Bruder liefen wir den bedeutsamen Weg zu den Traustühlen. Ich bin mir sicher, dass mein Papa, auch wenn er nicht mehr lebt, von oben auf uns geschaut hat und gelächelt hat. Ihm hätte die Trauung sehr gefallen, das weiß ich. So sehr hatte ich mir gewünscht, dass Papa mich zum Altar bringt, aber mein Bruder hat ihn sehr gut vertreten und darüber war ich sehr glücklich.

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Einmarsch der Braut mit Bruder (photo made by Ernst Weerts)

Ich war so erleichtert und erfreut, dass meine Brautjungfern geholfen haben, die Kirchenprogramme und die Freudentränen-Taschentücher zu verteilen, denn das hätte ich definitiv vergessen.

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Mein selbst entworfenes Kirchenprogramm und selbst gebastelten Taschentücher alles zum Apricotthema(photo made by Ernst Weerts)

Sehr schön fand ich es, meine selbstgebastelten Mr. und Mrs. Schilder an den Traustühlen hängen zu sehen. Dort kamen sie wirklich perfekt zur Geltung, aber auch diese hätte ich vergessen, wenn ich sie selbst hätte anbringen müssen. Es ist schön, wenn man gute Freunde hat, die einem Halt in diesen stressigen und bewegenden Momenten geben.

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Unsere Traustühle mit meinen DIY-Schildern (photo made by Ernst Weerts)

Die Trauung selbst war, wie soll ich sagen… kussfreudig und schnell vorbei. Der Pfarrer hat eine tolle und auch sehr metaphorische Predigt zu unserem Trauspruch gehalten. Wir hatten lange wegen einem Trauspruch geguckt, denn die Vorschläge der Kirche hatten uns nicht gefallen und sie gaben nicht das wieder, das wir in unserer Liebe sehen. Schließlich sind wir beim Hoheslied Salomons auf drei Verse gestoßen, die genau das ausdrücken, was unsere Herzen für einander sind,

 ‘‘ Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme Gottes, sodass auch viele Wasser die Liebe nicht auslöschen und Ströme sie nicht ertränken.“ (Hohelied 8, 6-7a)

Nach der Predigt, begannen der Ringwechsel und der Trausegen. Ich weiß nicht wieso, aber ich wusste Muki würde mir den Kuss, wenn er nicht extra angesagt wird, zeitlich an einem falschen Zeitpunkt geben. Schlimm fand ich das nicht, denn Muki hat mich daraufhin gleich ein zweites Mal geküsst (Da sagt die Braut nicht NEIN zu).

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Vor dem Altar mit beiden Trauzeugen (photo made by Ernst Weerts)

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Der zweite und finale Kuss (photo made by Ernst Weerts)

Eine sehr schöne kirchliche Trauung, die uns immer in Erinnerung bleiben wird. Und die Kirche als Brautpaar mit den Ringen zu verlassen, dass macht einfach glücklich. Wir haben auch noch eine schöne Bibel von der Kirchengemeinde geschenkt bekommen, die jetzt in unserem Bücherschrank steht.

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Nach der Trauung ❤ (photo made by Ernst Weerts)

Brautpaarshooting

Nach der kirchlichen Trauung wurde uns herzlich gratuliert und wirklich alle haben uns umarmt und gratuliert. Später fuhren wir mit unserem Hochzeitsfotografen Ernst Weerts zum Brautpaarshooting ins Palais, eine Parkanlage im Stil des englischen Landschaftsgartens gegenüber dem Schloss Rastede. Das Shooting verlief super, wie von Ernst erwartet, nur hatte ich meine hübsche Tasche von Oma nicht dabei gehabt. Die ist wohl im Auto von Andreas liegen geblieben, aber auch das passiert mal. Ein paar Requisiten hatten wir für das Shooting dabei, wie z. B. einen alten Bilderrahmen, den ich aufbereitet hatte, eine kleine Tafel und einen Schirm. Die Location war klasse für das Brautpaarshooting und wir hatten gutes Wetter und auch noch Spaß dabei. Die Ergebnisse sind toll ❤

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Die Feier in der Scheune

Anschließend nach dem Shooting wurden wir von unseren Gästen, Trauzeugen und Brautjungfern in der Partylocation empfangen. Wir hatten uns unter anderem in den Wassersteg vor der Scheune verliebt und dies wurde uns wieder richtig bewusst, als wir als Brautpaar über den Steg gelaufen sind und alle unsere Freunde sowie Verwandte auf der anderen Seite auf uns warteten. Ein Bild von der traumhaften Location ❤

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Unsere Partylocation ❤ (photo made bei Marius C.)

Zu den geplanten Überraschungen unserer Trauzeugen und Brautjungfern zählte unter anderem ein, wie soll ich ihn am besten nennen…Taubenmann? Eine Kiste gefüllt mit Heliumherzluftballons, zwei aneinander gebundene Herzluftballons und zwei weiße Turteltauben, die wir fliegen lassen dürfen. Dank fleißiger Smartphone-Filmer haben wir nicht nur Fotos, sondern auch Videos erhalten. Dazu hielten unsere Lieben eine Rede und leiteten gleich zum nächsten Hochzeitsbrauch über.

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Tauben fliegen lassen ❤ (photo made by Ernst Weerts)

Bei der Challenge „Herz-aus-Bettlaken-Schneiden“ habe ich mich wirklich sehr beeilt, auch wenn das Laken dabei ziemlich gelitten hat. Meinen Vorsprung hatte ich viel zu spät bemerkt, sonst hätte ich mir beim Ausschneiden viel mehr Mühe gegeben und auch sauberer ausgeschnitten. Der frisch gebackene Bräutigam hob seine Braut natürlich danach auch durch das ausgeschnittene Bettlakenherz. Symbolisch soll dies der gemeinsame Schritt auf dem Weg in die Ehe sein und Glück bringen. Mir hätte es auch gefallen, wenn ich Muki dadurch getragen hätte, aber damit wäre er wohl nicht einverstanden gewesen. Auf diesem Bild erkennt man deutlich, dass ich mich spontan gegen meine Vintage-Brautschuhe von Nina Fiarucci und stattdessen für meine Lieblingshighheels in Rosé entschieden habe.

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Durch’s Herz getragen ❤ (photo made by Ernst Weerts)

Danach haben unsere Gäste uns reichlich und kreativ beschenkt. Alles war so herzlich eingepackt und überall entdecken wir schöne Kleinigkeiten und Überraschungen, die uns zum Lächeln brachten. Von unserer Candybar war nach dem Brautshooting gar nicht mehr so viel übrig. Die Cakepops waren so heiß begehrt, dass ich gar keinen mehr probieren konnte, aber das zeigt nur, wie gut wir die Candybar mit Little Luckies zusammengestellt haben. Ernst Weerts hat noch ein Erinnerungsfoto machen können, auch wenn dort schon ein paar Naschkatzen dran gewesen waren. Es hat un sehr gefreut, dass die Candybar so gut ankam und die Gäste nach der Trauung mit Sekt, heißen Getränken und Candybar ein wenig zu einander finden konnten.

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Candybar von Little Luckies (photo made by Ernst Weerts)

Schön, wenn man endlich das Gesamtbild betrachten kann: die ganze Hochzeitsdekoration von den Blumen bis hin zu meinen DIY-Traumfänger, der Vintage-Sitzplan, mein DIY-Gästebuch, Stempelbild, Photo-Booth-Ecke und die ganzen vertrauten und lächelnden Gesichter.

Und dann wurden wir, obwohl Muki und ich eigentlich keine Fans von Reden sind, mit ein paar wundervollen Worten überrascht. Ich spreche hier für uns beide, wenn ich nochmal sage: Andreas, deine ehrlichen Worte waren genau die richtigen, die unsere Herzen zutiefst berührt haben. Du hattest mir vor der Hochzeit mit viel Unmut erzählt, man hätte dir die Aufgabe einer 15-20 minütigen Rede aufgetragen und du hättest Angst, dem nicht gerecht zu werden. Ich hatte dir daraufhin gesagt, dass du dies nicht bräuchtest, denn du hast den Anfang unserer Beziehung miterlebt und kannst am besten beschreiben, wie es dazu gekommen ist, dass dein bester Freund und deine Schwester ein Paar geworden sind. Dabei hast du genau die passenden Worte für das gefunden, was uns verbindet und hast dies mit Gefühl und Humor perfekt herübergebracht. Nein, es waren nicht die kühlen und auswendig gelernten Worte eines Referats, die uns gedanklich zurück in das Klassenzimmer unserer Schule versetze, sondern die schönste und emotionalste Rede, die sich jede Schwester und jeder bester Freund von seinem Bruder und besten Freund wünscht.  Ich hoffe du weißt: Papa wäre wirklich stolz auf dich gewesen!

Nach den Reden unserer Trauzeugen und einer kleinen Ansprache unsererseits eröffneten wir schließlich unser mediterranes Sommer-Grillbüffet, das wir uns nicht in unseren kühnsten Träumen hätten so ausmalen können. Während die Vorspeisen aus einer Auswahl von pflückfrischen Salaten mit bunten Beilagen, Pastasalat mit Parmesandressing, fruchtiger Mango-Avocado-Salat mit Garnelen und anderen Salatfeinheiten bestand, ersteckte sich der Hauptgang von frischen Grillspezialitäten wie irisches Entrecote, Scalloppine vom Schwein bis hin zu Garnelen-Lachs-Pfanne mit frischen Tagliatelle, Halloumi-Grillkäse, kleine Knoblauchkartoffeln und eine Gemüseauswahl von Möhren, Zuckerschoten, roten Zwiebeln, Fenchel und Zucchini. Da ich zu den ostfriesischen Dip- und Stip-Kindern gehöre, gab es dazu Brotspezialitäten und diverse Dips. Der Nachtisch bestand sowohl aus Eis und Früchten, als auch aus weißen Profiterols mit Schokofüllung und einer leckeren Creme Brûlée vom Ziegenkäse mit exotischem Fruchtsalat, sodass für jede Naschkatze etwas dabei war. Leider war ich wegen unserem Hochzeitstanz so aufgeregt, dass ich kaum etwas essen konnte und mich gefühlt nur über die Creme Brûlée und den Eiskugeln hergemacht habe. Die Creme Brûlée war aber auch einfach erste Sahne ❤ Heute trauere ich dem Büffet noch etwas hinterher, da ich leider, im Gegensatz zum Bräutigam, nur ein wenig davon gegessen habe.

Muki wollte zwar nie tanzen, aber ohne einen Hochzeitstanz keine Hochzeit, sagte ich ihm damals, deswegen haben wir zuvor auch bei einem Hochzeitscrash-Kurs mitgemacht. Wir wollten uns beide nicht komplett blamieren. Da wir beide nicht gerade die langsamen Tänzer sind, haben wir uns für einen einfachen Disco Fox-Tanz zum Lied Real Love von Clean Bandit entschieden. Eigentlich hatten wir zuvor geplant, dass wir nur bis zur Hälfte des Liedes tanzen und dann die Gäste zum Tanzen zu uns auf die Tanzfläche zu holen, aber der DJ, als auch meine Brautjungfern haben den Einsatz verpasst. Noch heute frage ich mich, ob die Gäste den schockierten Ausdruck von Muki bemerkt haben. Der Hochzeitstanz war für mich wie ein schöner Traum, aus dem ich niemals erwachen wollte. Die Atmosphäre war so schön und mein Bräutigam war einfach nur unglaublich. Ich weiß genau, warum ich mit diesem Mann mein ganzes Leben verbringen möchte: Er ist für mich mein Ein und Alles. Mein Traumprinz.

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Unser Hochzeitstanz (photo made by Melanie D.)

Egal ob jung oder alt, die Gäste haben ordentlich das Tanzbein geschwungen und ich konnte den einen oder anderen interessanten Tanzstil noch erhaschen. Dann ging es mit dem Programm weiter. Als Erstes schauten wir uns gemeinsam das Video von Muki’s Antrag an, das Jakob extra nochmal aufbereitet hat. Von den Borkumern gab es ein sehr lustiges Video, bei dem unter anderem erklärt wurde, was ein Christoffer ist. Wir haben wirklich sehr über die alten Bilder und die lustigen Erklärungen gelacht. Danach haben wir zusammen ein Hochzeitsspiel gespielt und auch wenn ich Ratespiele absolut nicht leiden kann, hat das altbekannte Übereinstimmungsspiel, bei dem wir die Gemeinsamkeiten der Gäste erraten mussten, wirklich viel Spaß gemacht.

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Hochzeitsratespiel (photo made by Melanie D.)

Wie ging es danach weiter? Wie soll ich es am Besten beschreiben? Bechern, tanzen, quatschen, weiter bechern, mit vollem Körpereinsatz tanzen, laut weiter quatschen und so weiter. Das Ganze ging bis ca. 12 Uhr, dann ging es weiter im Programm: Brautstraußwerfen, Schleiertanz, Schirmtanz und Mitternachtstorte. Beim Brautstraußwerfen, dachte ich wirklich, das geht total in die Hose, aber zu meiner Verwunderung hat das Ballwerfen am Borkumer Strand wohl doch etwas geholfen. Ein sauberer, mittiger Wurf nach hinten und ganz knapp unter dem Traumfänger durch, sodass er fast direkt in die Hände meiner Brautjungfer Jenny fiel. Ohne körperlichen Einsatz, hätte aber auch sie den Strauß nicht gefangen, denn mein eifriger Wurf hatte verwunderlicher Weise einiges an Höhe erreicht. Und wie es der Brauch erfordert, musste die Brautstraußfängerin mit ihrem Zukünftigen tanzen und ich sag Euch, diese beiden konnten wirklich gut tanzen!

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Jenny und Björn am Tanzen ( made by Melanie D.)

Am Abend folgten noch viele wundervolle Momente und Überraschungen, die ich aber nicht alle auflisten will. Ich lasse viel mehr Bilder für uns sprechen:

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Unsere Hochzeit war so schön und ohne ein paar helfenden Hände wäre sie so nicht geworden, deswegen möchte ich hier nochmal ein paar Worte an meine Helfer richten. Ein großes Dankeschön an unsere beiden Trauzeugen Andreas und Ann-Kristin! Unser herzlicher Dank gilt auch unseren Brautjungfern Tanja, Laura und Jenny sowie unseren Freunden, die das ganze Programm und die Überraschungen organisiert haben. Tausend Küsse auch an meiner Schwiegermutter Iris, die uns nicht nur mit alten Obstkisten versorgt hat, sondern auch beim Dekorieren mitgeholfen hat. Danke an meine Mama, die fleißig Dekoration für unsere Hochzeit gesammelt hat und mir immer zugehört hat. An mein Schwester, die mich in vielen Dingen beratet und mir ein traumhaftes Make-Up gezaubert hat: Danke Schnucki! Du bist die Beste! Wir haben uns über für all das Schöne und die Geschenkes-Pracht gefreut und möchten uns bei allen Gästen dafür bedanken. Auch der Kirchengemeinde Rastede und unserem Pfarrer Müller möchten wir unseren Dank ausrichten, denn die kirchliche Trauung war genauso, wie wir uns sie vorgestellt hatten.

Das Märchenbuch ist gefüllt mit schönen Geschichten, nun möchte ich aber das Kapitel von unserer lang ersehnten Vintage-Märchenhochzeit so langsam beenden, denn es folgen weitere wundervolle Kapitel in unserem Leben als Ehemann und Ehefrau, auf die wir uns beide sehr freuen.

Es war eine märchenhaftes Traumhochzeit mit Euch!

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Da mir das Bloggen hier und bei Instagram viel Spaß bereitet, überlege ich einen neuen Blog zum Thema Lifestyle, Beauty, Fashion und DIY zu machen, also alles was das weibliche Herz begehrt. Außerdem habe ich mit einem weiteren Projekt gestartet, bei dem ich Motive mit meinem digitalen Grafiktablett entwerfe. Mehr darüber könnt ihr erfahren, wenn es soweit ist und ich einen neuen Blog habe. Besucht mich doch auf Instagram: kleene_kaitlyn.

Eure Katja

 

Brautkleid-Horror: Wenn das Traumkleid noch nicht passt

Hallo liebe Blogleser und Blogleserinnen!

Jede Braut malt sich so einige Horrorszenarien ihrer Hochzeit und Hochzeitsplanung aus und eins, da werdet ihr mir wohl sicherlich zustimmen, ist, wenn das Brautkleid nicht passt. Auch wenn ich damals, sehr glücklich darüber war, mein Kleid gefunden zu haben, so trübt der Schein.

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Das Brautkleid, das ich mit meiner Mama, Schwester und meinen Brautjungfern ausgesucht habe, war zwei Kleidergrößen zu groß. Die zwei Verkäuferinnen haben mir damals versichert, das sei völlig normal und eine Schneiderin kann das Kleid ändern. Selbstverständlich wollten wir auch eine Kosteneinschätzung von den Beraterinnen haben, denn das Budget stand schließlich schon grob fest. Die Boutique-Besitzerin sagte uns, die Brautkleidänderungen würden 200 Euro, höchstens 250 Euro kosten. An meinem nächsten Anprobetermin stellte sich dies jedoch als Fehleinschätzung heraus und die Schneiderin sah sich das Kleid mit verzweifelten Blick an. So einfach würden die Änderungen nicht werden, denn das Kleid ist einfach viel zu groß und das Kleid hat viele Stickereien. Nun war ich schon beim zweiten Probetermin und leider ist es immer noch zu etwas groß, aber immerhin hat sie meine Wunschänderungen gut hinbekommen. Bisher liegen (nur) die Schneiderkosten bei 325 Euro und bei der letzten Anprobe habe ich bemerkt, dass ich doch noch einen Reifrock benötige, damit ich nicht auf das Kleid trete. Mit dem Zu- und Abnehmen ist es völlig normal, dass das Kleid geändert werden muss, aber damit habe ich nicht gerechnet. Aus diesem Grund rate ich jeder Braut: „Kauft das Kleid in der richtigen Größe.“

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Nun ist mein Kleid erst am 16. Mai fertig und ich habe erfahren, dass die Schneiderin im Krankenhaus liegt. Falls dann nochmal etwas geändert werden muss, hoffe ich, verlässt mich mein Glück nicht ganz und gar. Natürlich hat mich die Verkäuferin am Telefon beruhigen wollen, es wäre noch nie vorgekommen, dass das Brautkleid drei Mal geändert werden muss, aber seien wir mal ehrlich, da kannte sie mich auch noch nicht.

Ich hoffe, ich kann mein Brautkleid endlich nächste Woche mitnehmen. Hat einer von Euch auch schon solche Erfahrungen mit seinem Kleid gemacht? Ich bin auf Eure Geschichten gespannt.

Eure Katja

DIY-Hochzeitstaschentücher für Freudentränen

Liebe Leser und Leserinnen,

Liebe fleißig lesende Schwiegermutter =)

was haben wohl die meisten Hochzeiten nun gemeinsam? Die gerührten Freudentränen, das ausnahmslose, freudige Schluchzen und Seufzen.

Da sind ein paar entzückende Hochzeitstaschentücher eine schöne kleine Geste über die sich die Gäste sicherlich freuen. Nein Muki, man nimmt jetzt nicht einfach ein Paket Tempos und wirft diese den Gästen vor die Füße (auch wenn Muki diese Variante besser fand).

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Unsere Hochzeitstaschentücher für die kirchliche Trauung

Der neuste Schrei ist es, die kleinen süßen Helfer und Begleiter passend zur Hochzeit zu gestalten und an den Sitzplätzen in der Kirche oder auch Standesamt zu platzieren. Natürlich kann man auch fertige Hochzeitstaschentücher bekommen (z. B. bei Dawanda), aber ich wollte gerne welche passend zum Motto und zu den Einladungskarten basteln. Auch wenn das Basteln „gefühlt“ kein Ende nimmt und ich so langsam dem überdrüssig werde, wollte ich unbedingt die Taschentücher für Freudentränen für die kirchliche Trauung selber anfertigen. Die Männer finden das bestimmt wieder völlig übertrieben, aber ich finde solche Kleinigkeiten sind das Sahnehäupchen auf einer Hochzeit. Außerdem ich freue mich einfach, den Gästen damit eine Freude zu bereiten.

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Passend habe ich als erstes kleine Tüten aus Kraftpapier bestellt, in die Taschentücher passen und habe gleich dazu weiße Perlmutt Taschentücher mit Prägung bei Amazon bestellt (Ihr merkt schon, auf meinen Kontoauszügen steht nur Amazon^^). Am Besten sah Spitze zu den Kraftpapiertüten aus und auch wenn ich einen Spitzen-Stempel gehabt hätte, habe ich mich für richtiges Spitzenband (von Wool Worth) entschieden. Nach wie vor ist Spitze nicht nur für die Garderobe einer richtigen Fashionista ein Must-have, sondern auch bei Vintage-Hochzeiten das absolute unverzichtbare Dekoelement. Da ich nicht alle Tüten selbst beschriften wollte (und ich mich oft verschreibe), habe ich bei ebay einen schlichtenFreudentränen-Stempel bestellt. Außerdem hatte ich noch genug Farbe zum stempeln =) Natürlich könnt Ihr Euch auch einen individualisierten Stempel oder Aufleber mit Namen und Datum anfertigen lassen.  Als kleine Marketing-Spezialistin weiß ich zu gut wie wichtig es ist, seiner Corporate Identity zu folgen. Dies kann man auch auf den Stil und der Dekoration der Hochzeit übertragen, also die „Wedding Identity“. Demzufolge wollte ich auch wieder ein Element in Apricot und habe mich für das altbewährte hübsche Satinband entschieden, das ich auch für die Einladungskarten verwendet habe. Außerdem habe ich wieder die süßen Schleifen gestanzt, weil ich die so verdammt süß finde (wenn ich so weiter stanze, aber ich noch passende Streudeko).

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Kleiner Auszug – Es waren natürlich ein wenig mehr (so knapp 90 Stück)

Zurest habe ich alle Tüten fleißig gestempelt, gestanzt, dann mit Taschentücher ausgestattet, Spitze drum herum geklebt (Heißkleber hat am Besten gehalten) und eine Satinschleife drum gebunden. Ich bin ehrlich zu Euch, ich bin immer noch nicht ganz fertig, aber ich brauche gerade mal dringend eine kleine DIY-Pause. Diese „DIY-Fließbandfertigung“ kann doch etwas ermüdend sein, aber was tut man nicht alles dafür, damit DER Tag „perfekt“ wird. Bei meinem Glück vergesse ich die Taschentücher wahrscheinlich noch =)

Wie findet Ihr die Idee? Habt ihr Eure bestellt oder selbst gebastelt? Ich freue mich auch über Fotos =)

Eure Katja

 

Spektakel der Einladungskarten

Liebe Gäste, Blogleser und Blogleserinnen!

Schon einige Zeit ist es her, da haben unsere Gäste die Vintage-Einladungskarten zur Hochzeit erhalten. Heute möchte ich Euch einen kleinen Einblick in unsere kleine „Kreativwerkstatt“  geben und Euch nochmal unsere Einladungskarten für unsere Hochzeit vorstellen. So sah das Eregbnis unserer Hochzeitsbemühungen aus:

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Hochzeitseinladungen (Foto made by Bloggerin Lilyfields)

Das grobe Design der Karten stand für mich schon früh fest (Muki war das egal). Die eigentliche Frage war, wie kann man die Karten günstig basteln? Ich wollte gerne Lasercut-Umschläge, die wie Spitze aussehen. Ich hatte bereits viele Inspirationen auf Pinterest gesammelt und wusste in welche Richtung die Einladung gehen sollen. Im Internet trifft man sehr oft auf die Alternative Tortenspitze, die auf Kraftpapier auch sehr schön aussieht und zudem recht günstig ist. Nachdem wir entschieden haben DINA 6 als Format zu nehmen (günstiger Porto), habe ich einige Tortenspitzen bei Amazon rausgesucht, die in die engere Wahl kommen. Nun war ich mir nicht sicher, welche Größe man am Besten für das Format nehmen könnte. Aus diesem Grund habe ich vier der Tortenspitzen grob auf Papier gezeichnet und dann ausgeschnitten, um diese dann um eine A5 Karte zu falten. Nachdem ich die beste Größe gefunden habe (Ø 22 cm), habe ich Kraftkarten und Tortenspitze bestellt. Leider waren die ersten Karten, die ich bestellt hatte, nicht zum Aufklappen (lieber nochmal genauer nachlesen^^). Die ersten gingen also nochmal zurück und ich habe neue Karten bestellt. Da das Farbthema auch aufgegriffen werden sollte, habe ich mich dazu entschieden Papier in Apricot sowie passendes Satinband (50m x 3mm) in Apricot (bei Amazon) zu kaufen. So langsam nahm die Einladungskarte Gestalt an, aber das I-Tüpfelchen fehlte noch. Da Muki den Wunsch eines Siegelwappens geäußert hatte, habe ich diesen Wunsch in unser DIY-Karten-Projekt mit eingebunden.

Zum Siegelwappen

Das Familienwappen Staghouwer hatten wir auf dem Siegelring von Muki und auf einem nachkonstruierten Bild. Leider unterschieden sich die Bilder leicht und meine Rekonstruktion wurde dem Wappen auch nicht ganz gerecht. Nach einer längeren Internetrecherche hat Muki eine Seite (http://www.siegelgravur.de) gefunden, wappendiesolche Siegelwappen mit passendem Stempel individuell anfertigen. Mit dieser Seite habe ich dann Kontakt aufgenommen und ihnen von dem Ring und dem Bild Fotos geschickt. Der Siegelring ist so fein gearbeitet und schwer abzufotografieren, dass ich wenig Hoffnung hatte, dass das Siegel originalgetreu nachgebildet werden kann. Per E-Mail Kontakt wurde uns ein Spezialauftrag mit Rechnung von der Firma zugeschickt. Wir durften uns auch den passenden Griff aussuchen. Zur Auswahl standen geöltes Olivenholz, lackiertes Ebenholz, lackierter Nussbaum, Mahagoni und Kirschbaum. Wir haben uns für die dunklere Variante „Ebenholz“ entschieden, da sie hübsch aussieht und auch eine besondere Rolle in der Sagen- und Märchenwelt spielt. Dem Ebenholz wird sowohl in der Mythologie, Esoterik und Zauberei eine besondere magische Wirkung zugeschrieben. Bestimmt habt Ihr schon mal gehört, dass Häuser mit ebenhölzernen Pfählen nicht von bösen Geistern heimgesucht werden können. Auch Zauberstäbe werden oft aus Ebenholz hergestellt und Waffen aus Ebenholz sollen Dämonen besser verwunden können. Und wer kennt nicht Schneewittchen, dessen Haar so schwarz wie Ebenholz ist? Griff stand damit fest =) Entgegen meiner Befürchtungen, haben die Mitarbeiter von Siegelgravur und UDIG das Familienwappen perfekt und sehr filigran nachgebildet. An dieser Stelle ein sehr großes Lob! Wir waren sehr glücklich, als wie die Endresultate in den Händen hielten. Die 234 Euro waren uns diese Sonderanfertigung wert. Und nicht nur das haben wir bekommen! Das Team stellte uns auch die Grafikdatei mit dem Wappen als PDF zur Verfügung. Jetzt haben wir eine Datei auch für andere Anlässe. Damit das Siegel aber auch schön zum Fabrthema passt, habe ich passendes Siegelwachs und eine Siegelwachspistole bei Amazon bestellt.

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Unser Siegel und Stempel mit Tasche

 

Do It Yourself

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Erstmal musste ein Text verfasst werden und ich wollte auch unbedingt eine Karte anfertigen, auf denen die ganzen Locations gekennzeichnet und das sollte alles in die kleine Klappkarte passen. Die süßen kleinen Zweige der Einladungskarten habe ich mit meinem digitalen Zeichenbrett schnell gezaubert. Das ging recht einfach, dafür zog sich die Korrektur zeitlich etwas hin. Ohne Programm und ohne Einsicht mir eins zu installieren, habe ich das alles mit Word gemacht (die ITler schütteln jetzt energisch alle die Köpfe). Dann zieht der Drucker das Papier auch nicht ein, sondern druckt es lediglich einseitig, sodass alles Seiten „richtig“ sein mussten, sodass sie beim Falten richtig rum sind und wie nur in zwei Phasen drucken müssen. Bei einer DIN A4 Seite, bei der auf die Rückseite dann komplett nochmal die Karte drauf sein sollte, war das nicht ganz so einfach. Auf eigener kreativer Weise konnte das Problem mit Textfeldern in Word und dem PDF-Creator lösen. 1000 mal ausprobiert und dann eine Lösung gefunden. Meine Brautjungfern haben am Ende nochmal fleißig korregiert und Vorschläge gemacht. Nun zum nächsten Thema:

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Wer ist dem Stempel-Trend noch nicht verfallen? Nicht nur für Hochzeiten, auch für andere Anlässe lassen sich Stempel sehr gut einsetzen und seien wir mal ehrlich, irgendwie macht das Stempeln auch richtig Spaß =) Nach der Hälfte der Einladung verging mir natürlich der Spaß so langsam, aber ich habe die Karten über mehrere Tage verteilt gestempelt. Das war auch notwendig, da die Stempelfarbe, die ich mir ausgesucht hatte, nicht so schnell trocknet. Aus diesem Grund habe ich mir danach eine andere Stempelfarbe von Depot gekauft.

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Die Stempel sind von Ebay und Dawanda ❤

Für den Stempel habe ich kleine runde Etiketten bestellt, auf die der das Familienwappen perfekt passt. Am letzten Tag mussten auch Muki und meine Trauzeugin Ann-Kristin fleißig mit anpacken. Stempeln, Beschriften, Schleifen binden (und meine waren nicht immer die Schönsten), Siegeln und mit Briefmarken versehen. Wie schön, wenn einem zwischenzeitlich dann auffällt, dass das Datum fehlt und das trotz fünf Korrekturlesern. Bei den meisten haben wir es dann nochmal auf dem Umschlag geschrieben, bei den Rest konnte ich es im Text nochmal ändern. Wie gut, dass wir vorher die Save-The-Date-Karten verschickt hatten. Ärgerlich war dies natürlich trotzdem, aber bei so viel DIY muss auch mal etwas schief gehen. Das war dann nochmal viel Arbeit, aber mit dem Ergebnis waren wir sehr zufrieden. Nochmal ein großes Dankeschön an meine fleißigen Helfer Ann-Kristin und Muki!

 

DIY und Lettering – Gästebuch

Gästebücher gibt es in so vielen Variationen und auch zum Thema Vintage gibt es viele Designs. Bei Dawanda habe ich so viele schöne individualisierte Gästebücher und Vintage Gästebücher  gesehen, aber die waren nicht gerade billig.

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Da ich mir auch ein klassisches Gästebuch wünsche, das wir später ins Bücherregal stellen können, habe ich mich dazu entschieden eins selber anzufertigen. Durch Zufall habe ich ein schlichtes schwarzes Buch bei Tiger, ein dänischer Designshop im Weserpark, gefunden. Auch wenn ich eigentlich vor hatte eins passend zum Thema wieder mit Jute zu basteln, habe ich mich bei dem Gästebuch für ein anderes Design entschieden.

Lettering ist gerade total angesagt und auch wenn ich nicht darin die Beste bin, habe ich mich dazu durch gerungen und in einer schönen weißen Schrift „Gästebuch“ auf das süße schwarze Büchlein zu schreiben. Da mir nur die Schrift in Weiß etwas zu langweilig war, habe ich mit einem Bronze Stift ein paar Akzente gesetzt.

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Auf das Hardcover habe ich zudem passend Vintage Thema mit Heißkleber Spitze drauf geklebt. Danach hatte ich aber immer noch das Gefühl etwas persönliches würde fehlen. Bei einer Shoppingtour im Søstrene Grene Bremen habe ich ein sehr edles Siegelwachs in Gold entdeckt. Gleich kam mir die Idee diesen für unser Familienwappen zu verwenden. Das Gute bei Siegelwachs ist, dass man die misslungenen Versuche wieder schmelzen und neu benutzen kann (und bei mir waren es einige Fehlversuche). Nachdem ich das Wappen vernünftig hinbekommen habe, habe ich es auf die Spitze drauf geklebt. Für die ersten Seite habe ich mit dann noch Überschriften überlegt und unten rechts ein Schleifenmuster ausgestanzt.

Zu diesem Buch habe ich eine Staffelei gekauft, die ich mit weißer Kreidefarbe begemalt habe. Das Buch passt perfekt darauf, sodass wir es schön auf einem kleinen Tisch platzieren können. Dazu habe ich noch kleine Stempel (von TEDI und Tiger) und Stifte (von HEMA) für die Gäste besorgt. Ich überlege noch eine kleine Staffelei mit passender Infokarte für die Gäste zu basteln. Damit die Gäste auch etwas Licht haben, habe ich eine kleine süße Gießkanne mit einer weißen Kerze besorgt. Ich hoffe die Zusammenstellung sieht nachher auch schön zusammen aus.

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Wie findet Ihr die Idee das Gästebuch selber zu basteln? Teilt mir doch Eure Ideen und Erfahrungen mit =)

 

DIY Kirchendekoration – Damit die Trauung noch bunter wird <3

Hallo meine lieben Gäste, Follower und Weddingbegeisterte!

Heute gibt es einen kleinen Kurzbericht zur Kirchendekoration. Da wenige Blumen für Kirchenbänke schon bei ca. 5-7 Euro pro Stück lagen, wir einiges an Bänken haben und man danach nicht so viel von den Blumen mehr hat, habe ich mich dazu entschieden selber Dekoration anzufertigen. Da ich bisher sehr viel mit Jute gebastelt habe, habe ich mich auch dazu entschlossen, die Kirchendekoration passend zum Motto zu gestalten. Dieses Mal habe ich es mir aber etwas leichter gemacht und nicht alles selbstgemacht. Ich habe fertige Jute Blumen bei Amazon bestellt und diese mit schicken Jute-Spitzenband und Schleifenband in Apricot verziert. Hinten an der Rückseite der Blume habe ich eine Sicherheitsnadel befestigt durch die nachher die Juteschnur durchgezogen werden soll. Beim nächsten Besuch der Kirche werde ich schauen, wie lang die Schnur ungefähr sein muss, damit die Blumen um die Bänke passen und die Brautjungfern die Dekoration nur noch überstülpen müssen.

Meine liebe Schwester hat mich bei der Kirchendekoration unterstützt und für die Pfeiler der Kirche eine Juteschleife in XL gebastelt.

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Neben den Jute-Blumen und den Schleifen, habe ich zudem zwei Vintage Schilder für die Brautpaarstühle gebastelt. Dafür habe ich Neben Stickrahmen, Jutestoff, Juteschnur Spitze, Schleifenband und Stofffarbe verwendet. Da Christoffer und Katja etwas lang sind, habe ich mich für die typischen Abkürzungen Mr. Und Mrs. entschieden.

  1. Den Jutestoff mit der Spitze im Stickrahmen stramm einspannen.
  2. Schiftzug mit Bleistift vorzeichnen.
  3. Buchstaben mit Stofffarbe nachmalen.
  4. Trocknen lassen.
  5. Verzieren (z. B. mit süßer Schleife) und Band anbringen. Fertig ❤

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Zudem plane ich zwei Blumensträuße aus Schleierkraut, die auf kleinen weißen Minihöckern am Eingang platziert werden sollen. Mit der Floristin ist auch noch ein Blumengesteck für den Altar abgesprochen, der passend zum Brautstrauß angefertigt werden soll. Hier noch einmal ein Blick in die schöne Kirche ❤

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DIY Vintage Ringkissen

Liebe Blogleser und Blogleserinnen (und Frauen sind hier definitiv die Mehrheit)!

Ich hatte Euch versprochen einen Beitrag zu meinem selbstgenähten Ringkissen zu schreiben und diesen Wunsch möchte ich Euch heute erfüllen.

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Es gibt wirklich viele Möglichkeiten, die Ringe schön aufzubewahren. Ob auf Holzrinde, in einer kleinen Schachtel, auf Stickrahmen oder in einem hübschen Glas, es gibt mittlerweile so viele schöne Ideen. Um Euch nur einige davon zu zeigen:

Ich habe mich klassisch für ein Ringkissen entschieden, da meine Schwester mir einen schicken Satinstoff in einer hellen Lachsfarbe geschenkt hat, der einfach perfekt zum Motto passt. Der Vorteil daran sich ein eigenes Ringkissen zu nähen, liegt meiner Meinung nach darin, es in einer individuellen Größe, als in einem einzigartigen Design anzufertigen. Es besteht auch die Möglichkeit den Stoff dafür mit eigenen Muster zu bedrucken (z. B. gemalten Bildern aus der Kindheit, Stadtplänen von den Geburtsorten, Fotomotiven, Namen, Sprüchen etc.), aber es gibt auch viele fertige Stoffe, die sehr schön sind. Auch für das Thema Vintage boten sich sehr viele Stoffe an, ob mit Zeitungsartikeln, kleinen Federn, alten Landkarten, Schnörkelmuster, Briefmarken oder alten Nähartikeln bedruckt, es gibt so ziemlich alles an Motiven, die die Herzen der DIY-und Vintage-Liebhaber höher schlagen lässt. Auch ein „Fan-Ringkissen“ wie z. B. ein Ringkissen mit „Herr der Ringe“ Aufdruck oder „Star Wars“ sind natürlich denkbar. Vielleicht eine schöne Überraschung für den Bräutigam?

Da ich sowohl einen hübschen Satinstoff, als auch noch schicken Jute-Stoff zu Hause hatte, habe ich das Ringkissen aus diesen beiden Stoffen genäht. Da der Jutestoff sehr grob gewebt ist und ich nicht wollte, dass die Watte nachher dadurch zu sehen ist, habe ich noch einen alten hellen Baumwollstoff als Unterstoff verwendet. Dies bot sich auch an, da der helle Satinstoff etwas durchsichtig ist. Nachdem der Stoff von mir ausgewählt war, habe ich eine grobe Skizze angefertigt und mir Gedanken über die Größe des Ringkissens gemacht. Da ich den Ringkissen später für einen Puppenstuhl verwenden möchte, habe ich eine Standardgröße genommen, die auch in den Stuhl passt.

Ich habe als Maß einschließlich Rand 21 cm x 21 cm genommen. Da ich noch das schlichte Kissen von der standesamtlichen Trauung hatte, habe ich mich an diesem orientiert. Achtet darauf, dass Ihr beim Zeichnen auch vernünftige 90 Grad Winkel habt, damit das Kissen nicht nachher verzogen ist. Die untere Seite des Ringkissens sollte der Satinstoff sein und die Vorderseite dann der Jutestoff. Da die Vorderseite etwas schöner aussehen sollte, habe ich einmal quer über den Stoff eine hübsche Spitzenbordüre genäht. In die Mitte wurde von mir noch eine Juteschnur mit Buchstaben (Katja & Muki) angebracht. Außerdem habe ich noch eine große Satinschleife mit zwei kleineren Bändern für die Ringe mit vier Stichen dran genäht.

Nachdem ich die Stoffe auf Links gedreht habe und grob mit Stecknadeln fixiert habe, habe ich einen ca. 1 cm Rand mit meiner Nähmaschine genäht und auf der der letzten

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Seite eine Lücke von 5 cm gelassen.Im Anschluss kann das Kissen mit Hilfe des 5 cm Lochs wieder gewendet werden, sodass das Kissen in richtiger Lage vor Euch liegt.

In die Mitte habe ich eine Perle mit ein paar Stichen drangenäht. Dabei muss aber der Stich komplett durch alle Stoffe gehen, denn dadurch bekommt das Kissen die typische Wölbung eines Ringkissens. Danach kann das Kissen fleißig mit Watte oder anderem Füllmaterial gefüllt werden und das Loch mit ein paar Handstichen zugenäht werden.

Dann ist das Ringkissen auch schon fertig! Viel Spaß beim Ausprobieren ❤

 Eure Katja

Flori Flora Florist

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Liebe Blogleser und Blogleserinnen, liebe neugierige Gäste,

ich muss mich bei Euch entschuldigen, dass ich so viel Hochzeitsvorbereitungen bei mir zuhause im hanseatischen Heimchen gemacht habe und so vieles für mich behalten habe. Das geht nun wirklich nicht =)  So nun gibt es ein Update á la „The Fast and The Furious“ und es folgen weitere Deko- und DIY Beiträge.

Heute möchte ich Euch von einem Thema berichten, das die Männerherrschaft gerne umgeht: Blumen. Den richtigen Floristen für seine Hochzeit zu finden und ein geeignetes Blumenkonzept aufzustellen, kann nicht nur sehr aufwendig und nervenzerrend sein, sondern auch teuer werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich vorher etwas zu informieren und zwei, drei Kostenvoranschläge einzuholen. Klar kann man auch selbst Blumen auf einem Blumenfeld pflücken gehen, Blumen vom Wochenmarkt kaufen oder aus dem eigenem Garten nehmen und diese für die Hochzeitsdekoration verwenden. Wir haben uns aber für einen Floristen entschieden. Um ehrlich zu sein, habe ich dieses Thema auch etwas aufgeschoben, da ich nicht gerade die Braut mit dem grünen Daumen bin. Dass der kleine Bonsai Baum in meinen Zimmer noch lebt, grenzt auch eher an ein Wunder 😛

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Nachdem Melly, eine gute Freunde, die auch im September diesen Jahres heiratet, mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat und ein paar Internetseiten zu Floristen herausgesucht hat, habe ich bei einem Geschäft in Rastede endlich einen festen Beratungstermin gemacht. Brautjungfer Laura und der Bräutigam höchstpersönlich haben mich begleitet (wobei Muki zwischendurch einen Abstecher zu Little Luckies gemacht hat).

 

Der erste Florist

Ich bin der Meinung, wenn man einen festen Beratungstermin beim Floristen macht und fast 80 km auf sich nimmt, um die Blumendekoration für die Hochzeit zu besprechen, kann man von einer gewissen Vorbereitung seitens des Floristen ausgehen. Dies war bei diesem leider nicht ganz der Fall. Natürlich habe ich auch einige Bilder herausgesucht, die mir von den Blumen und dem Stil her20170304_175358 gefallen und mich ebenfalls etwas über die Preise informiert. Schleierkraut wird z. B. oft bei Hochzeiten verwendet, nicht nur weil er sehr hübsch aussieht, sondern da er auch im Vergleich billiger ist und eine gewisse Fülle hat. Reine Schleierkrautsträuße haben auch ihren Charme und besonders wenn man sie mit rustikaler Dekoration kombiniert wird. Alle meine Ideen, habe ich in meinem extra Hochzeitsordner, den ich passend zur Hochzeit bemalt habe, damit ich endlich mehr Überblick habe. Klar hatte ich schon einen digitalen Ordner mit dutzend Bildern von Blumen auf meinem Laptop und eine Pinnwand bei Pinterest, aber mal ganz unter uns: den Überblick hatte ich schon längst im Hochzeitswahn verloren. Nun musste ich mich für einige Ideen entscheiden, die ich dann ausgedruckt und abgeheftet habe.

Als wir das kleine Blumengeschäft betraten, waren eine Verkäuferin sowie die Chefin dort anwesend. Nachdem ich den abgemachten Termin wegen unserer Hochzeit ansprach, schien die Verkäuferin etwas verwirrt zu sein. Aus dem hinteren Lagerraum habe ich dann das Gemurmel der die Chefin gehört „Ja die sind wegen Hochzeit da. Haben gerade gar nicht so viel da…“. Dabei hatte ich am Telefon das Farbthema bereits erklärt und man hatte mir am Telefon versichert, man würde Blumen besorgen, damit man uns ungefähr zeigen könne, wie die Sträuße aussehen könnten. Etwas verunsichert, fragte die Verkäuferin mich, ob wir bestimmte Vorstellungen haben oder ob sie uns etwas zeigen soll. „Sowohl als auch“, sagte ich und kramte meinen Ordner aus der Tasche. Nachdem ich die Bilder gezeigt hatte und die Kollegin uns ein paar Blumen, die sie da hatte zeigte (leider keine passend in der Farbe Apricot), rechnete sie uns ungefähr die Preise für die Blumen vor. Sehr irritierend fand ich, dass obwohl wir auf die Farbe Apricot hingewiesen haben, die nun wirklich nicht Rosa ist, sie zwischenzeitlich immer wieder von Blumen in Rosé gesprochen hatte. Das fiel mir zwar auf, beunruhigte mich aber erst, als Laura erwähnte, dass ihr dies auch aufgefallen war. Mit einem halb guten Gefühl und einen groben Kostenvoranschlag verließen wir den Laden. Da ich Tage zuvor versucht hatte, einen Frisör in Rastede telefonisch zu erreichen, hatten wir die Idee, dort einfach einmal persönlich vorbei zu schauen und nach einen Termin für eine Brautfrisur zu fragen. Wie ich es schon irgendwie geahnt hatte (ab und zu meldet sich ja doch die innere Stimme), gab es den Frisör leider nicht mehr. Einen Vorteil, hatte der kleine Umweg aber, Laura entdeckte ein kleines Blumengeschäft direkt um die Ecke.

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Der zweite Florist

Spontan betraten wir diesen kleinen süßen Laden mit der Aufschrift „Blatt und Blüte“. Schon an der Ladeneinrichtung erkannten wir, diese Frau weiß ganz genau was Vintage in der Blumensprache bedeutet. Kurzerhand entschlossen wir uns, nach einer spontanen Beratung bezüglich unserer Hochzeit im Mai nachzufragen. Eins kann ich euch sagen: Diese Frau hatte den Plan! Und sie verstand die Farbe und den Stil. Freundlich, kompetent und gut vorbereitet, das wünscht man sich doch, wenn es um solche Anlässe geht. Sie holte gleich ein Album mit Beispielfotos für Hochzeiten heraus und schaute sich währenddessen meinen Ordner an. Diese Frau wies mich auch auf Winterblumen hin, die ich mir ausgesucht hatte, erzählte uns von ihren Ideen und zeigte uns auch genauer die Blumen in ihren Laden sowie ein paar Kombinationen. Eine grobe Kostenaufstellung, die zudem noch niedriger ausfiel als der andere, war das i-Tüpfelchen am Ende des Gesprächs. Das Bauchgefühl sagte mir ganz eindeutig ein „Ja“ zur zweiten Floristin. Diese Meinung teilten auch Muki und Laura mit mir. Wir waren alle baff, dass die zweite Floristin, die wir spontan besuchten, soviel organisierter und vorbereiteter war, als der erste Florist, bei dem wir den festen Termin hatten. Schön, wenn man endlich einen Punkt von der Liste streichen kann. Für die genauere Planung, gibt es nochmal einen Termin in April, damit die Floristen die genauen Preise der Lieferanten hat.

Und wenn man schonmal in Rastede ist, da kann man gleich nochmal die Location und die Kirche besuchen. Unser wunderbarer Abschluss dieser kleinen Tour war die Eventlocation, bei der wir auf der Terrasse die leckeren Cupcakes von Little Luckies gegessen haben.

 

PS: Damit Muki nicht ganz leer bei der Planung ausgeht, war er bei der Verkostung bei Little Luckies mit bei der wir die Zusammensetzung der Candy Bar festgelegt haben. Schleckermäulchen Muki hat wirklich alles probiert…selbst die Sachen, die er eigentlich nicht mag wie Champagner Cupcakes =) Sah aber auch alles ziemlich lecker aus. Hier ein Eindruck von der Verkostung:

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Süße DIY-Vintage-Girlande

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Liebe DIY-Begeisterte,

heute gibt es ein DIY-Blogbeitrag, bei dem ihr erfahren könnt, wie ich meine Vintage-Girlande gebastelt habe. Girlanden sind sehr hübsche Dekorationen, die sich auch für Hochzeiten anbieten. Sie erinnern uns an Sommerfeste, Schulfeiern und Geburtstage aus der Kindheit, an die wir uns sehr gerne zurück erinnern.

Es gibt viele Möglichkeiten eine schöne Girlande für Eure Hochzeit zu kreieren und unterschiedliche Materialien, aus denen Ihr die Girlande anfertigen könnt. Ob es nun Pappe mit Tortenspitze und Juteband ist, wie die Girlande, die mir meine Brautjungfern zur standesamtlichen Hochzeit geschenkt haben oder andere Materialien wie Filz, Baumwollstoffe, andere Textilien wie Jute, der Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt. Das Material sollte nur reißfest genug sein (bedenkt auch das Gewicht von Verzierungen) und bei Dekoration für den Außenbereich sollte das Material auch wasserfest sein. Außerdem müsst Ihr Euch überlegen, ob die Girlande beidseitig sein soll oder ob es reicht, wenn sie nur einseitig ist. In diesem Fall habe ich mich für eine einseitige Girlande entschieden, da sie an die Wand gehängt werden soll.

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Euch ist Jute zu teuer oder Ihr wollt nicht extra Materialien für dieses DIY-Projekt kaufen? Natürlich gibt es auch die Möglichkeit aus alter Kleidung eine Girlande zu nähen. Dazu sind viele Tutorials auf You-Tube zu finden (https://www.youtube.com/watch?v=GQu3bn1KgZs). Ich werde wohl auch noch eine aus Stoffen nähen, da die einfach zauberhaft aussehen.

Für unsere Vintage Hochzeit, habe mich dazu entschieden, auch eine Girlande aus festen Jutestoff zu basteln und diese mit alter Gardinen Spitze zu verzieren. Da mich eine kleine Tutorial-Faulheit überkam, habe ich dieses kleine DIY-Projekt ganz frei nach eigenen Vorstellungen gemacht. So macht es mir immer am meisten Spaß und ich kann meiner Kreativität freien Lauf lassen (auch wenn das manchmal schief geht). Da ich noch ein Stück Jutestoff übrig hatte, habe ich dementsprechend die Größe der Girlande angepasst.

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Was Ihr an Materialien und Hilfsmittel braucht:

  • Pappe (Größe ist abhängig von Eurer Fähnchen-Größe, ca. 20cm x 20cm)
  • Jutestoff ( in meinen Fall bei 10 Fähnchen, 20cmx110cm Stoff)
  • Spitze oder andere schöne Borte (zum Verzieren der Girlande)
  • Juteschnur/Band eurer Wahl (Länge individuell)
  • Stift (zum Zeichnen der Schablone)
  • Stofffarbe in Weiß (oder eine andere Farbe, aber Ihr solltet darauf achten, dass man die Buchstaben gut auf dem Stoff lesen kann)
  • Großes Geodreieck (für die Schablone)
  • Kreidestift
  • Maßband
  • Schere
  • Büroklammer
  • Nähmaschine und/oder Heißkleber
  • (passender Garn)

Anleitung: DIY-Girlande aus Jutestoff (einseitig)

Als erstes habe ich ein Dreieck aus einem Pappkarton als Vor

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lage für die Fähnchen geschnitten. Da ich mich da an alten Stoffresten orientiert habe, hat sich folgende Größe für die Fähnchen-Schablone aus Pappe ergeben:

Überlegt Euch, wie viele Fähnchen Ihr für Eure Girlande braucht. Auch Girlanden ohne Buchstaben mit unterschiedlichen Mustern sind sehr hübsch. Mit Eurer angefertigten Schablone könnt Ihr die Fähnchen-Dreiecke mit dem Kreidestift auf die Jute zeichnen. Ist die Schablone gleichschenklig gezeichnet, ergeben sich automatisch nach Zeichnung der aneinander gereihten Dreiecke, auch oben wechselseitig dieselben Fähnchen-Dreiecke. Somit braucht Ihr nur die Hälfte der Dreiecke zu zeichnen und Ihr verschwendet keinen zusätzlichen Stoff. Danach gilt es die vorgezeichneten Fähnchen vorsichtig und gerade auszuschneiden. Wenn Ihr keine Saumkante beim Jutestoff nähen wollt, solltet Ihr sehr sauber schneiden. Bei Stoff-Girlanden wäre ein Schrägband, das man um die Fähnchen näht, sehr schön oder Ihr näht einen einfachen Saum drum herum. Bei der Jute habe ich den Saum weggelassen, damit die Fähnchen nicht zu klein werden.

Damit Ihr das Band (z. B. Juteschnur) durch die Fähnchen ziehen könnt, muss oben an der Kante bei jedem Fähnchen ein kleiner Tunnelzug genäht werden. Ich habe diesen ca. 2 cm groß genäht, damit man das Band nachher mit einer Sicherheitsnadel leichter durchziehen kann. Damit die Kante nicht so sehr ausfranzt, habe ich erst einen Zick-Zack-Stich auf die Kante angewendet und dann die Kante auch noch einmal mit Heißkleber verklebt ( „Doppelt hält besser!“).

Als nächstes werden die Fähnchen mit Euren Lieblingsmotiven und Buchstaben mit Stofffarbe bemalt. Ich habe hierfür die „My Style Textilfarbe“ von Rayher (38481105) in Alabasterweiß verwendet, aber ihr könnt auch andere Farbe benutzen oder die Buchstaben drauf nähen bzw. sticken. In einer Flasche, die bei Amazon 3,83 Euro kostet, sind 29 ml drin und ich komme mit den Flaschen immer sehr gut und lange hin. Bereits bei Cosplay-Kostümen habe ich die Rayher Textilfarben genutzt, da sie sehr deckend und gut zum Arbeiten auf Textilien ist.

Zum Bemalen könnt Ihr am Besten einen dünnen, aber stabilen Pinsel verwenden. Wer beim Malen noch etwas unsicher ist, kann die Buchstaben auch vorher auf dem Stoff mit Kreide vorzeichnen. Bevor die Schnur von Euch durchgezogen werden kann, muss die Schrift auf den Fähnchen trocknen (ca. 2-4 Stunden). Damit die Schrift bei meiner Girlande schneller trocknet, habe ich den Raum extra vorgeheizt und sie dort vor die Heizung auf dem Boden gelegt (Ich konnte es nicht abwarten). Nachdem alles trocken ist, könnt Ihr mit einer kleinen Büroklammer vorsichtig die Schnur durch den Tunnelzug der Fähnchen ziehen. Legt Euch zuvor Eure Wunschgirlande richtig auf dem Boden in der richtigen Reihenfolge hin und achtet darauf, dass die Schnur auch lang genug ist. Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr die Fähnchen auch mit Perlen voneinander trennen.

Endlich nimmt die Girlande Gestalt an und Ihr dürft überlegen, wie Ihr sie weiter verzieren und dekorieren wollt. Ich habe mich dazu entschlossen, alte Spitze oben komplett einmal auf die Girlande zu nähen. Ihr könnt auch abschnittsweise Spitze oder bunte Bänder (Seidenband, Stoffband, Paillettenband etc.) draufnähen. Zum Schluss habe ich noch kleine Schleifchen in Apricot an einigen Stellen mit Heißkleber draufgeklebt und der Girlande damit einen ganz niedlichen „Touch“ verliehen. So und fertig ist Eure schöne Vintage-Hochzeitsgirlande ❤

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Jetzt könnt Ihr loslegen =)

 

Eure Katja

 

 

Hochzeitsmotto: Apricot küsst Vintage-Zauber

Liebe Gäste,

ich hoffe, dass trotz der Weihnachtspost unsere Hochzeitseinladungen bei Euch so langsam eingetrudelt sind. Endlich habe ich meine Masterarbeit abgegeben und kann Euch wieder mit ein paar Hochzeits-Infos „füttern“. Neben Informationen über das Hotel und einer Anfahrtsbeschreibung (siehe oben in der Menüleiste), gibt es heute einen kurzen Beitrag (morgen ist Heiligabend und ich muss noch Geschenke einpacken) zum Thema: Hochzeitsmotto.

Sicherlich seid Ihr alle auch auf unser kleines Motto „Apricot küsst Vintage-Zauber“ in der Einladung gestoßen und habt Euch gefragt, ob Ihr alle in einem Apricot oder in einem leuchtenen Orange erscheinen müsst und sicherlich hat die Männer schon die Hosenträger-Phobie gepackt 😉 Der Dress-Code ist wie in den Einladungskarten beschrieben „festlich“ und „schick“. Natürlich dürfen die Männer gerne in einem Anzug mit Hosenträgern und Fliege und die Damen in einem zauberhaften Kleid in Apricot kommen. Das Hochzeitsmotto bezieht sich aber vielmehr auf den allgemeinen Stil unserer Hochzeit. Jede Person, die dem Hochzeitswahn verfallen ist, kommt um ein inspirierendes Hochzeitsmotto nicht drum rum. Von Boho-Hippie-Hochzeiten, Trauungen im Landhaus-Stil, Wald-Hochzeiten oder maritime Boots-Hochzeiten… es gibt unzählige Möglichkeiten. Letztendlich geht es uns darum, eine unvergessliche Atmosphäre mit Farben, Dekoration und persönlichen Details zu schaffen. Das Hochzeitsmotto kann sich von der Gestaltung der Save-The-Date- und Einladungskarten bis zur Dekoration und den Kleidern der Brautjungfern erstrecken.

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Seit Jahren inspiriert mich der Vintage-Stil und seither träume ich immer wieder von einer traumhaften Vintage-Hochzeit. Das Farbthema soll wiederum für eine einladende Umgebung sorgen. Und warum Apricot? Erstens, weil Muki kein Rosa wollte =) und zweitens ist die Apricose nicht nur eine süße Frucht (und wir lieben Süßes), sie strahlt in einer sehr schönen warmen Farbe. Wusstet Ihr, dass der Samen im Apricosenstein aufgrund seines bitteren Mandel-Aromas bei der Herstellung von Amaretto verwendet wird und dass die Aprikose in China ein Symbol für die weibliche Schönheit und Kinderwunsch ist? Ich wusste das vor dem Googeln natürlich auch noch nicht 😉 Wir versuchen das Motto überall etwas widerspiegeln zu lassen, sei es bei den Einladungskarten oder bei der Tischdekoration. Dabei mussten wir auch feststellen, dass die Farbe nicht so einfach zu finden ist, wie Rosa oder Blau. Ob wir das Motto am Ende richtig getroffen haben, dürft Ihr am Tag unserer Hochzeit selbst entscheiden.

Hier endet nun der kurze kleine Beitrag. In absehbarer Zeit dürft Ihr Euch über Beiträge zu meinen kleinen DIY-Vintage-Projekten (mein genähtes Ringkissen sowie Girlande) und einen Beitrag zu den Einladungskarten freuen.

Weihnachten ist die Zeit des Schenkens und des aneinander Denkens.

Ich wünsche  Euch allen ein wundervolles und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

owl-158407_960_720Der Weihnachtsbaum
Strahlend, wie ein schöner Traum,
steht vor uns der Weihnachtsbaum.
Seht nur, wie sich goldenes Licht
auf der zarten Kugeln bricht.
“Frohe Weihnacht” klingt es leise
und ein Stern geht auf die Reise.
Leuchtet hell vom Himmelszelt –
hinunter auf die ganze Welt.